Mythen rund um die Ernährung

Mythen rund um die Ernährung

Die richtige Ernährung ist entscheidend für alle, die ein gesundes, ausgewogenes Leben führen und einen ästhetischen Körper haben möchten. Leider gibt es zu diesem Thema viele Mythen, die oft für Verwirrung sorgen. In diesem Blogartikel klären wir drei der am häufigsten genannte Mythen auf

 

1. Abends essen macht dick

Die Aussage, dass man nach 18 Uhr nichts mehr essen sollte, da diese Kalorien nicht mehr verbrannt werden und deshalb als Fett gespeichert werden, hört man immer wieder. Dies stimmt jedoch nicht. Stattdessen kommt es auf die tägliche Kalorienbilanz an. Wenn du mehr Kalorien verbrennst, als du zu dir nimmst, wirst du abnehmen, unabhängig davon, zu welcher Uhrzeit du isst.

Oftmals ist das eigentliche Problem, dass man sich abends mit einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Chips vor den Fernseher setzt und nicht darauf achtet, wie viel man tatsächlich isst. Dies kann dazu führen, dass die tägliche Kalorienaufnahme stark ansteigt und man nicht mehr im Kaloriendefizit ist.

Du kannst also deine Kalorien so verteilen, wie es für dich am besten passt. Wenn du morgens keinen Hunger hast, kannst du ruhig den Großteil deiner Kalorien am Abend essen, solange du die Kalorienzufuhr über den Tag reduzierst.

Solltest du jedoch aus Lust und Langeweile essen, könnte es sinnvoll sein, nach einer bestimmten Uhrzeit nichts mehr zu essen. Alternativ könntest du auch einfach die Dinge, die du abends vor dem Fernseher isst, verändern. Von Karottensticks oder einer Schüssel Heidelbeeren ist noch niemand dick geworden.

 

2. Ich esse zu wenig, deshalb nehme ich nicht ab

Dieser weit verbreitete Mythos basiert auf der Theorie, dass unser Körper, wenn er nicht genug Nahrung bekommt, in einen „Sparmodus“ wechselt und Kalorien speichert, anstatt sie zu verbrennen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. Obwohl unser Stoffwechsel etwas langsamer wird, wenn wir längere Zeit im Kaloriendefizit sind, sind diese Veränderungen nur gering und wenn du nicht abnimmst, befindest du dich per Definition nicht in einem Kaloriendefizit.

Stattdessen liegt das Problem meist darin, dass man unterschätzt, wie viel man tatsächlich isst und „versteckte Kalorien“ in Snacks, Getränken oder zusätzlichen Zutaten wie Saucen oder Ölen oft nicht berücksichtigt werden. Einige Studien haben gezeigt, dass manche Menschen ihre tägliche Kalorienzufuhr um bis zu 50% unterschätzen.

Deshalb kann es sinnvoll sein, zumindest für eine Weile, alles, was man konsumiert, aufzuschreiben oder in einer App zu verfolgen. Wichtig dabei ist, alles, was man isst, abzuwiegen, um ein klareres Bild vom eigenen Essverhalten zu bekommen.

 

3. Eiweiß ist nur wichtig für Kraftsportler

Eiweiß, auch Proteine genannt, sind die Bausteine unseres Körpers und haben neben dem Aufbau und Erhalt von Muskelmasse noch viele weitere wichtige Funktionen. Sie sind verantwortlich für die Reparatur und den Aufbau von Haut, Haaren und Nägeln und stärken zudem unser Immunsystem. Darüber hinaus sättigen Proteine mehr als Fett oder Kohlenhydrate und können somit unterstützend beim Abnehmen helfen.

Die genaue Menge an Proteinen, die man konsumieren sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Alter, Geschlecht, Körpergewicht und Aktivitätslevel. Eine gute Faustregel ist es, pro Kilogramm Körpergewicht 1,5-2g Eiweiß zu essen. Bei einem Körpergewicht von 80kg sollte die tägliche Eiweißzufuhr somit im Idealfall zwischen 120 und 160g liegen. Um diese Menge zu erreichen, empfiehlt es sich, bei jeder Mahlzeit etwa ein Viertel des Tellers mit einem proteinreichen Lebensmittel zu füllen. Gute Proteinquellen sind z. B. Mageres Fleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte oder Eiweißshakes.

 

Ernährung ist ein sehr individuelles Thema, das oft überwältigend sein kann. Trotzdem ist sie ein entscheidender Faktor für jeden, der gesünder werden und seine Figur verbessern möchte. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann lies gerne unseren Blogartikel dazu:

ERNÄHRUNG? SO FUNKTIONIERT’S! - MUSKELAUFBAU ODER ABNEHMEN? SO ERREICHST DU DEIN ZIEL!

 

 

 

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